Planungen für die Niederheide: Grüne drängen auf nachhaltige Verbesserungen

Neuenrade, 19. Januar 2021. Der Rat in Neuenrade beschäftigt sich mit der Umsetzung des Bebauungsplans für die Niederheide mit einem Discounter und Wohnbebauung. Die Grünen sehen viele Möglichkeiten einer nachhaltigen Stadtentwicklung.

 

Nach Verabschiedung der Planungen zum Ende der letzten Ratsperiode geht es nun um Einzelheiten der weiteren Planung. Dazu Ulrich Naumann, für die Grünen Mitglied im Planungsausschuss: „Die geplante großflächige Versiegelung, das Verkehrskonzept mit einer Linksabbiegerspur auf der Bahnhofsstrasse, die so erforderliche Fällung von alten Bäumen und die verpasste Chance einer Offenlegung der Hönne – das sind einige der Gründe, aus denen die Grünen die Planungen mit Skepsis begleiten.“

 

Fraktionsvorsitzende Christiane Vollmer: „Jetzt geht es darum, die Niederheide für ökologische Verbesserungen in Neuenrade zu nutzen. Die Offenlegung der Hönne kann das Kleinklima in der Innenstadt verbessern, ebenso wie der Erhalt des alten Baumbestandes an der geplanten Trasse für die Einfahrt zum Discounter. Ein integriertes Verkehrskonzept, in dem Fußgänger*innen und  Radfahrer*innen gleichberechtigt neben dem Autoverkehr mitgedacht werden, ist erforderlich.“

 

Tom Reismann, grünes Mitglied im Ausschuss für Schule, Sport, Jugend und Soziales: „Wir wünschen uns ein breites Beteiligungsverfahren, damit die Aufenthaltsqualität an der Niederheide für junge und alte Menschen gleichermaßen stimmt. Möglichkeiten zu spielen, spazieren zu gehen, Zeit mit anderen zu verbringen sind ebenso wichtig wie Einkaufsmöglichkeiten.“



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